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Datenstation
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 17 Uhr |
![]() Leiter der Datenstation:Tel. +49 221 470 3718 jbe@math.uni-koeln.de Dipl. Ing. H. Körber Studentische Hilfskräfte:Florian Jungkamp Sindhu Puthenkalam Marina Skrytskaia Roman Tiessen Eduard Tomm Christian Zimmermann Zimmer 0036 Tel. +49 221 470 4332 |
PDF - Portable Document FormatDvi und Postscript DateienDas Problem mit diesen beiden Formaten ist, dass Menschen außerhalb der Mathematischen Gemeinde nicht die nötige Software besitzen, um diese Dateien anzusehen oder zu drucken. Da keins der beiden Formate im Netz sehr gebräuchlich ist, kann man nicht von den Benutzern erwarten, die nötige Software zu installieren.Latex2htmlDaslatex2html-Programm konvertiert LaTeX-Dateien in
HTML-Format. Das ist eigentlich eine gute Idee, bringt aber in der Praxis
folgende Probleme:
Latex2html arbeitet vernünftig, wenn das Dokument nicht zu viele Formeln enthält. Mathematische Erweiterungen zu HTMLWenn auch mathematische Erweiterungen in HTML und den üblichen Browsern möglich sind, wären Formeln nicht mehr durch Bilder repräsentiert. Das ist bis jetzt aber noch Wunschdenken.Die Lösung: Portable Document FormatDas Portable Document Format, kurz PDF, ist eine Modifikation von Postscript, die sich Adobe ausgedacht hat. Dieses Format scheint die zur Zeit beste Wahl zu sein. Der Acrobat reader zum Lesen und Drucken von PDF-Dateien ist frei erhältlich, und auch relativ weit verbreitet.PDF-Dateien aus TeX-Dokumenten herzustellen ist ebenfalls leicht: die Postscript-Datei, die wir normalerweise zum Drucker schicken wird durch ein Programm namens Acrobat Distiller geschickt und dieses Programm produziert automatisch die PDF-Datei. Der Distiller arbeitet mit allen Versionen von TeX (AMSTeX, LaTeX, usw.). Dieser ursprüngliche Weg hat nur einen Haken: der Distiller kostet ziemlich viel Geld und ist deshalb nicht am MI installiert. Eine echte Alternative bietet PdfTeX bzw. PdfLaTeX, entwickelt von Hàn Thé Thành auf der Grundlage der originalen TeX-Quelle. PDF-Dateien unterstützen Hypertext-Links. Das Paket hyperref
erstellt automatisch Links zu Formeln, Zitaten, usw. von der LaTeX-Quelle.
Was braucht man, um PDF zu benutzen?Entweder den Acrobat Distiller (ist erhältlich bei Adobe. Der Listenpreis für die UNIX-Version beträgt $295) oder das Programm PdfTeX bzw. PdfLaTeX (sind bei uns installiert.)Unter Windows lässt sich PdfTeX sehr komfortabel mit WinEdt benutzen. Mit dem Button dvi2pdf kann man schon erzeugte dvi-files in pdf-files umwandeln und mit dem Acrobat Reader anschauen.
Für Dokumente hoher Qualität brauchen wir "outline-Versionen" der Computer
Modern Schrift anstatt Bitmap-Zeichen (es kann sonst sein, dass ein
PDF-Dokumetn auf dem Bildschirm nicht lesbar ist). Diese outline fonts gibt
es umsonst von AMS und
LANL.
(Text nach Harri Ojanen)
Unter UNIXUnter Unix kann man bereits erzeugte dvi- oder ps-Dateien mit den Befehlendvipdf datei.dvi oder ps2pdf datei.ps in pdf-Dateien
umwandeln. Ansehen kann man sich diese dann mit dem Befehl acroread
datei.pdf.
Präsentationen mit PPower4Wer Präsentationen machen möchte, hat mit PPower4 (Pdf Presentation Post Prozessor) ein gutes Programm zur Hand. Was man braucht und wie es geht steht auf der PPower4-Seite der TU Darmstadt. Hat man alles, kann man unter WinEdt die Button "PDF Post Prozessor" und "View Presentation" benutzen, um seine Präsentationen zu generieren.
Links:Noch Fragen? Dann komm einfach in die Datenstation, wir helfen gern. Wir sind auch nicht allwissend, aber wir arbeiten daran. Kritik und Anregung an: Datenstation@mi.uni-koeln.de |