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Fachbereich Mathematik - Universität Kassel

Der folgende Vorschlag konnte nicht vollständig umgesetzt werden, da nicht allen Ideen und Umsetzungsvorschlägen vom Präsidium zugestimmt wurden:

Übergeordnete Ziele des Fachbereichs :
Verbesserung der Lehre insbesondere bei den Lehramtsstudiengängen
  1. Die Gruppengrößen der Übungen sollen durch die Einführung eines neuen Tutorenmodells verkleinert werden. Das Modell wird auf das erste Semester beschränkt, um kleinere Gruppen (ca. 15 Studierende) zu ermöglichen und um den Betreuungsaufwand für die Ausbildung der Ausbilder zu minimieren.
  2.  Ein besonders wichtiges Ziel des Fachbereichs ist die Einführung einer weiteren Hochschuldeputatsstelle1 für die fachliche und fachdidaktische Ausbildung von Lehramtsstudierenden. Diese Stelle könnte vertretbare Übungsgrößen in höheren Semestern sicherstellen und andere Defizite beheben, um im Endeffekt auch die Abschlussquoten zu erhöhen. Die Hochschuldeputatstelle hat von allen beantragten Mitteln die allerhöchste Priorität. Der Fachbereich würde einige seiner genannten Projekte und Maßnahmen zu Gunsten dieser Stelle zurückstellen.
  3. Finanzierung und Ausweitung (4 Wochen) der Mathematik Vorkurse. Der Fachbereich 17 arbeitet hier mit den Fachbereichen 15 und 18 zusammen, die eine Co-Finanzierung für die geplanten Maßnahmen leisten. Dafür wird der Kurs am Standort Holländischer Platz auf 4 Wochen verlängert und thematisch ausgedehnt. Vorkurse werden auch an die Fachbereiche 14 und 16 exportiert. In diesem Zusammenhang verfolgt der Fachbereich das Ziel, für die Entwicklung der Multimediainhalte des mathematischen Vorkurses eine BAT II-a Stelle22 aus den Studienbeiträgen zu finanzieren. Der Umstand dass aus den Studienbeiträgen keine BATStellen finanziert werden dürfen, stellt für den Fachbereich daher ein großes Problem dar. Denn die Besetzung der Stelle durch eine wiss. Hilfskraft würde Qualitätseinbußen und Diskontinuitäten mit sich ziehen. Außerdem argumentiert der Fachbereich, dass diekalkulierten Kosten als gleich einzuschätzen seien, da bei wiss. Hilfskräften eben nicht von der gleichen Qualität und Effizienz der Arbeit auszugehen ist.
  4. Das Rückflussprinzip der Studienbeiträge an die Studenten wird im Fachbereich sehr ernst genommen. Es kann nur gehofft werden, dass sich genügend geeignete Bewerber für die vielen studentischen Jobs finden.
                                                                         
Ziele/Strategien
Zugehörige Maßnahmen
-Verstärkte Durchführung des Übungsbetriebes  unter Beteiligung von Tutoren
-Erwerb zusätzlicher Qualifikationen durch die Tutoren und Tutorinnen
-Supervision der Hilfskräfte parallel zur Durchführung ihrer Tutorien durch die Mitarbeiter zur Qualitätssicherung
-Ebenfalls soll es zur Qualitätssicherung eine Umfrageaktion unter den Studierenden zu den Tutorien geben
„Modell 23“:3 Tutorenkonzept für die Erstsemesterveranstaltungen im WS und die Einrichtung von Prüfungstutorien im Lehramtsbereich, Teilnehmerzahl von knapp 15 Studierenden pro Kurs Hilfskraftmittel (Tutorien), Zusätzliche Lehraufträge zur Deckung der Arbeit einer externen Person zur Koordination der Betreuung und
Schulung der Tutoren (die von den beteiligten Professoren gewährleistet wird) - Tutorenschulung, Kompetenzvermittlung durch fachbereichsexterne „hochschuldidaktische Profis“ an die Tutoren und Tutorinnen - Halbe Stelle, Ansprechpartner für die Konzeption dieses neuartigen Modells4
-Einführung von Mentoren im Servicebereich
-Vergrößerung der Akzeptanz des Angebots durch geringe soziale Distanz unter den Studierenden
-Dokumentation und Kategorisierung der Anfragen und Probleme
-Hilfskraftmittel, Studierende als Ansprechpartner (Mentoren) in Grundvorlesungen zu fachlichen Problemen mit dem Vorlesung- und Übungsstoff
-Je nach Verfügbarkeit könnten auch wiss. Hilfskräfte eingesetzt werden, was bei Reduzierung der Beratungsstunden ungefähr dieselben Kosten aufwerfen würde.
-Inhaltliche Erweiterung und Durchführung der
 Mathematikvorkurse
-Erleichterung des Studieneinstiegs und Verringerung
 von individuellen Defiziten
-Überprüfung, ob eine reine eLearning Variante des Kurses
 kostensparender und effektiver ist und einer Individualisierung
 der Lerninhalte und Lernwege zu Gute kommt (Förderung des
 eigenständigen Lernens)
-Finanzierung5 des Multimediavorkurses Mathematik, mit interaktivem Skript als Zusatzmaterial zur Ergänzung d. Lehre (Selbststudium/Nachschlagewerk)
-Entwicklungsgelder6 für die neuen (multimedialen) Inhalte
-Dozenten und Übungsgruppenleiter für die Durchführung der Kurse an allen  bisherigen Standorten
-Dozent und Online Tutoren zur Durchführung und Evaluierung eines
 (reinen) eLearning Kurses zu Testzwecken
-Ausweitung der Lehrbuchsammlung
Hilfskraftmittel, Unterstützung bei der Aktualisierung der Lehrbücher in den
Grundvorlesungen
-Internationalisierung der Lehre
-Sprachkompetenzen als Schlüsselkompetenz und
Zusatzqualifikation
Finanzierung von Englischkursen des internationalen Studienzentrums
Erhöhung des Praxisbezugs des Studiums
Exkursionen, Finanzierung der Reisekosten für die beteiligten Studierenden und Betreuer (mit kleiner Eigenbeteiligung
Ausweitung und Organisation des Lehrmaterials für das math. Fachstudium in den Lehramtsstudiengängen
-Hilfskraftmittel, Präsenzzeiten für regelmäßige Öffnungszeiten der Werkstatt und Arbeiten für die  Pflege und den Ausbau der der Materialsammlung (inkl. Webportal)
-Laufende Beschaffung von Software, Schulbüchern, Materialien
-Investitionskosten. Technisches Equipment und Lehrmaterialien, Hilfskraft zur Katalogisierung des Materialangebotes (Webportal)
-eLearning Entwicklung
-Lehrveranstaltungen in eLearning Labelstufen
-eLearning-Zertifikate für Fachbereichsmitarbeiter
-Nachhaltige Entwicklung der Angebote, von anderen Dozenten wieder verwendbar
-Wiss. Hilfskraftmittel, eLearning Koordinator zur Umsetzung und Koordination des Konzeptes  und stud. Hilfskräfte für Standardaufgaben
-Einführung eines fachbereichsinternen Projektwettbewerbs zur Unterstützung von eLearning Projekten (2-3 Projekte)
- Einführung regelmäßiger fachbereichsinterner Informationsveranstaltungen zum Thema eLearning
-Aufbau eines Alumni-Portals des Fachbereichs
-Strukturierte Kommunikation zwischen Studierenden und Alumni
-Verlinkung mit dem universitätsweiten Alumni-
Portal
Hilfskraftmittel zur Einrichtung des Portals im Internet, Erstellung einer Datenbank der Ehemaligen und Wartung einer Datenbank der Schulen der Region


1 Antrag wurde vom Präsidium nicht berücksichtigt.
2 Das Präsidium kann der Finanzierung einer BAT II-a Stelle nicht zustimmen.
3 Ergibt sich, weil keine zusätzliche Hochdeputatsstelle für den Fachbereich berücksichtigt wurde.
4 Stelle wäre notwendig, ist am Fachbereich aber nicht vorhanden.
5 Co-Finanzierung des Gesamtvolumens durch FB 15 und FB 18.
6 BAT IIa-Stelle oder Mittel für wiss. Hilfskräfte im gleichen Umfang für die Entwicklung des Materials;
zuzüglich Hilfskraftmittel, Sachkosten und Reisekosten