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Fachbereich Mathematik/Informatik - Universität Marburg

An der Universität Marburg gibt es erst seit einem ein Semester Studiengebühren, daher sind gewisse Zahlen aus
den Plänen des Präsidiums vom Herbst 2007 übernommen worden, die Zahlen der Umsetzung können eventuell davon abweichen.

--> 65-75 % der Studiengebühren kommen laut Schreiben des Präsidiums bei den Fachbereichen direkt an.
--> Der Rest fließt an zentrale Einrichtungen. Da dies auch z.B. die Bibliothek  beinhaltet, fließen dann doch Teile
     (keine Prozentangabe möglich) dieser Mittel wieder in Quellen, die der Fachbereich (z.b. durch Vorschlag bei
     Buchbestellungen) mit beeinflussen kann.

Die einzelnen Fachbereiche erhalten die Studiengebühren entsprechend der Anzahl der "rechnerischen Studierenden".
Das ist eine komplexe Rechnung aus Lehrimport, Lehrexport und dem Anteil an Studierenden in der Regelstudienzeit.
(Studierende die diese ueberschritten haben, zählen nicht oder nicht voll usw.)

Verwendung der dem Fachbereich direkt zur Verfügung stehenden Mittel:

--> Vorgaben: Keine längerfristigen Bindungen eingehen. Die Mittel in dem Semester verausgaben.
     Mittel nur zur Verbesserung der Lehre einsetzen. Dazu ist Rücksprache mit den Vertretern der
     Studierenden zu halten, die ihr Veto einlegen können.
--> Mittelverwendung im WS 2007/08 :
            --> Eine Vertretungsprofessur zur Erweiterung des Lehrangebots.
            --> Zusätzliche Hilfskraftmittel zur Verkleinerung der Gruppengrösse der Tutorien und
                  Angebot von betreuten Rechenstunden (d.h. die Studierenden kommen in einem
                  Hörsaal zusammen und bereiten dort die Aufgaben der Woche vor, dabei ist eine
                  studentische Hilfskraft zur Beantwortung von Fragen und Wiederholung des
                  Stoffes der Vorlesung vor Ort).
            --> Bibliotheksmittel (nur Lehrbücher)
            --> Software für die Lehre (z.B. Update/Erweiterung von Maple, Matlab, etc. Lizensen).